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Autor: Frau Antje Bauer
Artikel vom 31.03.2020

Coronavirus - Informationen und hilfreiche Links

Ausgehend von der chinesischen Stadt Wuhan breitet sich das neuartige Coronavirus 2019-nCoV weltweit weiter aus. Um eine unkontrollierte Weiterverbreitung in Deutschland zu verhindern, ist es wichtig, Fälle früh zu erkennen, sie zu isolieren und Hygienemaßnahmen konsequent einzuhalten.

Fieberambulanz in Waldshut soll Hausärzte und Kliniken entlasten

Der Landkreis Waldshut hat gemeinsam mit der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg in der Sporthalle am Chilbiplatz in Waldshut eine sogenannte Fieberambulanz eingerichtet. Hier sollen Patienten mit Erkrankungssymptomen wie Fieber und Husten untersucht werden, die in den überlasteten Hausarztpraxen und Kliniken keinen Termin bekommen. Es muss sich nicht zwangsläufig um eine Coronavirus-Erkrankung handeln, auch Erkältungen und grippale Infekte können hier abgeklärt werden. Die Patienten werden in der großräumig abgetrennten Halle so geleitet, dass alle Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden können. Eine ambulante Einrichtung hat überdies den Vorteil, dass hier mit Schutzanzügen ressourcenschonender umgegangen werden kann.

Weitere Informationen: Homepage des Landkreises Waldshut

Covid-19: Landkreis legt Versorgungskonzept vor

Im Hinblick auf wachsende Zahlen an Covid-19-Erkrankten hat der Landkreis weitere Maßnahmen ergriffen. Vorrangiges Ziel ist es, Patientenströme in Covid-19-Patienten und Nicht-Covid-19-Patienten zu trennen, und insbesondere für Covid-19-Patienten neue stationäre Behandlungsmöglichkeiten zu finden.Der Verwaltungsstab des Landratsamtes unter Leitung von Dezernentin Caren-Denise Sigg hat die Kliniken und Rehabilitationszentren im Landkreis für die Umsetzung dieses Plans gewinnen können. Gemeinsam mit den Fachleuten des Klinikums Hochrhein wurde ein Versorgungskonzept für den Landkreis entwickelt.

Weitere Informationen: Homepage des Landkreises Waldshut

Welche Aktivitäten sind ohne Risiko möglich?

Freizeit- oder Sportaktivitäten an der frischen Luft, sofern man dabei keinen engen Kontakt zu anderen Personen hat (zum Beispiel Spaziergang, Fahrradfahren)

Wie verhalte ich mich im Verdachtsfall?

Personen mit Krankheitssymptomen und dem Verdacht, mit Coronavirus infiziert zu sein, sollen vorab in der Arztpraxis anrufen und ihren Verdacht äußern.

Bitte gehen Sie nicht unangemeldet zu Ihrem Arzt oder in eine Klinik!

Anhand Ihrer Angaben klären der Arzt/die Ärztin ggf. mit dem Gesundheitsamt zusammen für jeden Fall das individuelle Vorgehen. Bis zur Klärung des weiteren Vorgehens wird den Betroffenen empfohlen, zu Hause zu bleiben und den Kontakt zu anderen Personen auf das Minimum zu beschränken.

Hinweise für Reiserückkehrer aus Risikogebieten

Personen, die sich in Risikogebieten (Liste auf Website des Robert Koch-Instituts) aufgehalten haben oder Kontakt mit einer an dem neuen Coronavirus erkrankten Person hatten, und bis 14 Tage nach der Rückkehr bzw. dem Kontakt grippeartige Krankheitssymptome entwickeln, sollten einen Arzt aufsuchen. Nehmen Sie unter Hinweis auf den Aufenthalt in einem Risikogebiet telefonisch Kontakt zu Ihrem Hausarzt oder dem kassenärztlichen Notdienst auf. Aus Vorsichtsgründen sollten Erkrankte die Kontakte zu Mitmenschen so weit wie möglich einschränken.

Wenn Sie innerhalb von 14 Tagen nach Einreise Fieber, Husten oder Atemnot entwickeln,

  • vermeiden Sie unnötige Kontakte,
  • bleiben Sie nach Möglichkeit zu Hause,
  • halten Sie beim Husten und Niesen Abstand zu anderen und drehen Sie sich weg; halten Sie die Armbeuge vor Mund und Nase oder benutzen Sie ein Taschentuch, das sie sofort entsorgen (Husten- und Niesetiquette),
  • waschen Sie sich regelmäßig die Hände gründlich mit Wasser und Seife, vermeiden Sie das Berühren von Augen, Nase und Mund (Händehygiene),
  • suchen Sie nach telefonischer Anmeldung, unter Hinweis auf Ihre Reise, einen Arzt auf.

Was muss bei einer häuslichen Quarantäne beachtet werden?

Wenn ein begründeter Verdacht besteht, sich mit dem Coronavirus angesteckt zu haben, ist die Anordnung einer Quarantäne möglich. Das ist bei Menschen möglich, die engen Kontakt zu einem mit dem Virus Infizierten hatten oder die aus einer Risikoregion zurückkehren. Die Quarantäne anordnen dürfen die Gesundheitsämter für Einzelpersonen oder für Gruppen. Nach den Empfehlungen des RKI beinhaltet Häusliche Quarantäne:

  • Generell im Haushalt nach Möglichkeit zeitliche und räumliche Trennung der Kontaktperson von anderen Haushaltsmitgliedern. Eine „zeitliche Trennung“ kann z.B. dadurch erfolgen, dass die Mahlzeiten nicht gemeinsam, sondern nacheinander eingenommen werden. Eine räumliche Trennung kann z.B. dadurch erfolgen, dass sich die Kontaktperson in einem anderen Raum als die anderen Haushaltsmitglieder aufhält.
  • Häufiges Händewaschen, Einhaltung der Hustenetikette.
  • Gesundheitsüberwachung bis zum 14. Tag nach dem letzten Kontakt mit dem bestätigten COVID-19-Fall auf folgende Weise:
    - Zweimal täglich Messen der Körpertemperatur durch die Kontaktperson selbst.
    - Führen eines Tagebuchs durch die Kontaktperson selbst, bezüglich Symptomen, Körpertemperatur, allgemeinen Aktivitäten und Kontakten zu weiteren Personen.

Wenn vor Ablauf der häuslichen Isolation ein negativer Coronavirus-Test erfolgt, muss die angeordnete Isolation trotzdem für insgesamt 14 Tage eingehalten werden.

Telefon-Hotline für Bürgerinnen und Bürger

Für alle Fragen zum Coronavirus hat das Regierungspräsidium Stuttgart eine Hotline für Rat suchende Bürgerinnen und Bürger eingerichtet, die vom Landesgesund­heitsamt im Regierungspräsidium fachlich unterstützt wird. Sie erreichen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter täglich (auch am Wochenende) zwischen 9 und 18 Uhr telefonisch unter 0711 904-39555.

Auch das Gesundheitsamt des Landkreis Waldshut hat ein Bürgertelefon eingerichtet unter der Nummer:
07751 865151 (Mo., Mi., Do., Fr. 8:30 – 16:30 Uhr, Di. 08:30 – 18:00 Uhr).