JavaScript scheint momentan in Ihren Browsereinstellungen deaktiviert zu sein.
Bitte nehmen Sie eine Änderung dieser Einstellung vor und laden Sie die Webseite neu, um deren volle Funktionalität zu ermöglichen.

Volltextsuche

Neue Realschule für Klettgau - Fragen & Antworten

Neue Realschule für Klettgau - Fragen & Antworten

Frage:
Aus welchem Grund wird die Gemeinschaftsschule umgewandelt?

Antwort:
Die Anmeldezahlen für die Gemeinschaftsschule sind rückläufig.
Diese rutschten für dieses Schuljahr unter die kritische Schwelle von 16 Anmeldungen.
Sinkt die Anmeldezahl der 5. Klasse in 2 Schuljahren hintereinander auf unter 16, so erfolgt vom Schulamt ein zweiter Hinweis mit der Konsequenz, dass die Schule geschlossen wird, also keine neuen 5. Klassen gebildet werden.
Die Gemeinschaftsschule befindet sich im jetzigen Stadium, in dem sogenannten „ersten Hinweisverfahren“.

Frage:
Was bedeutet das genau?

Antwort:
Nach 2 aufeinanderfolgenden Schuljahren mit jeweils weniger als 16 Anmeldungen verliert Klettgau seinen Schulstandort mit einer weiterführenden Schule.
Es werden dann keine weiteren 5. Klassen gebildet.
Die bestehenden Klassen wachsen nach oben heraus.
Wenn die letzte Klasse ihren Abschluss gemacht hat, wird die Schule endgültig geschlossen.
Endgültig heißt in dieser Situation: Der Schulstandort wird abgewickelt, für immer.

Frage:
Wurde bereits etwas gegen Abwärtstrend unternommen?

Antwort:
Bereits in den letzten Jahren war man bemüht, diesen Abwärtstrend zu stoppen.
So stimmte der Gemeinderat im Oktober 2017 einem Erweiterungsbau trotz sinkender Schülerzahlen zu. Bei der Vorstellung des Planentwurfes im Februar 2018 wurde beschlossen, dass dem Plan entsprechend gebaut wird.
Das Lernmittel iPad wird kostenlos an die Schüler abgegeben und die Verwaltung hat für die Ausstattung neuer Lernmittel immer ein offenes Ohr.
Diese Maßnahmen haben nicht den gewünschten Erfolg gebracht.

Frage:
Warum Realschule?

Antwort:
Spätestens seit dem Hinweisverfahren ist Handlungsbedarf geboten.
Die Gemeindeverwaltung hat in enger Zusammenarbeit mit Vertretern des Schulamtes Lörrach die Anmeldezahlen der vergangenen Jahre analysiert.
Es ist festzustellen, dass bereits in der Vergangenheit die meisten Schüler auf Realschulen gewechselt haben.
Somit ist die Realschule die Schulform, die in unserer Gemeinde auf die größte Akzeptanz bei den Eltern trifft.
Es gilt nun, diese gefragte Schulform am Schulstandort Erzingen dem Bedarf anzupassen und eine echte und vollwertige Realschule einzurichten.

Frage:
Was bedeutet „eine vollwertige Realschule“?

Antwort:
Das heißt, es ist nicht eine Schule, an der man den Realschulabschluss machen kann, sondern diese Form der Realschule ist die gleiche wie sie von unseren Schülern z.B. in Jestetten oder auch Tiengen bisher besucht wird.
Sie ist dann gleichzusetzen mit den anderen Realschulen im Landkreis und wird denselben Abschluss ermöglichen sowie den identischen Lehrplan haben.
Es ist hier wichtig zu wissen, dass bereits seit 4 Jahren alle Schulen im Sekundarbereich (Hauptschule, Werkrealschule, Gemeinschaftsschule und Realschule) den gleichen Bildungsplan haben.

Frage:
Ab wann wird die Schulform eingerichtet?

Antwort:
Die neue Realschule soll bereits zum Schuljahr 2019/2020 den Betrieb aufnehmen und wird ab der 5. Klasse gebildet.

Frage:
Was passiert mit den Schülern an der GMS Klettgau?

Antwort:
Die Gemeinschaftsschule Klettgau bleibt vorerst erhalten, die Schüler können weiterhin am Schulstandort Klettgau unterrichtet werden und müssen nicht in eine Gemeinschaftsschule einer anderen Gemeinde wechseln.
Das ist so zu verstehen, dass die Gemeinschaftsschule nach oben herauswächst, während die Realschule ab Klasse 5 von unten her heranwächst, wenn die Anmeldezahlen vorhanden sind.

Frage:
Wie hoch müssen die Anmeldezahlen sein?

Antwort:
Die Realschule muss zweizügig gestartet werden.

Frage:
Wie ist das zu schaffen?

Antwort:
Aus den beiden Grundschulen in Erzingen und Grießen haben im letzten Schuljahr insgesamt 74 Schülerinnen und Schüler auf weiterführende Schulen gewechselt.
Das Potenzial und der Bedarf sind somit vorhanden und nur aus diesem Grund erhält die Gemeinde überhaupt die Chance, die Umwandlung der Schulform zu beantragen.

Frage:
Haben die Lehrerinnen und Lehrer die Befähigung für den Realschulabschluss?

Antwort:
Wird das Ziel erreicht, hat das Staatliche Schulamt Lörrach der Gemeinde zugesichert, zusätzliche Realschullehrer an den neuen Standort zu entsenden.
Das momentane Lehrpersonal verfügt bereits jetzt über die Qualifikation bis zur 10. Klasse jeder Schulart der Sekundarstufe I zu unterrichten. Eine Lehrerin darf bis Klasse 13 unterrichten. Um sich jedoch speziell für den Bereich Realschule zu spezialisieren, besuchen einige Lehrerinnen und Lehrer Weiterbildungsmaßnahmen. Diese Lehrkräfte können somit dem Standort erhalten bleiben.

Frage:
Wie sieht es mit der Schulleitung aus?

Antwort:
Gleich nach der Genehmigung der Umwandlung durch das Kultusministerium wird die Stelle als Rektor/Rektorin ausgeschrieben. Die Schulleitung wird dadurch ergänzt. Es gibt eine Schulleitung vor Ort.

Frage:
Wie sieht der zeitliche Ablauf aus?

Antwort:
Der Antrag zur Umwandlung wurde beim Staatlichen Schulamt eingereicht.
Die Planungen für den Erweiterungsbau laufen weiter.
Der bereits beschlossene Erweiterungsbau wird ab sofort dem Raumbedarf von Realschulen angepasst und realisiert. Somit entsteht ein neuer Gebäudekomplex mit modernster Ausstattung und optimalen Lernbedingungen und zeitgemäßen Raumbedarf sowie neuen Fachräumen (Chemie, Physik usw.).

Frage:
Die Anmeldungen sind im März 2019 – was passiert bis dahin?

Antwort:
Um die Akzeptanz für den Beibehalt des Schulstandortes Erzingen muss weiter geworben werden.
Es wurden bereits öffentliche Bürgerbeteiligungen angeboten, welche durch externe Moderatoren geleitet wurden. Interessierte Bürger, Betroffene und Gemeinderäte haben weiterhin die Möglichkeit, ihre Ideen, Wünsche und Anregungen vorzubringen.
Die Gemeinde arbeitet eng mit den Schulleitungen zusammen, um aktiv für den Schulstandort zu werben.
Die Erarbeitung des pädagogischen Konzepts erfolgt mit Begleitung durch zwei Realschulexperten des Regierungspräsidiums Freiburg.
Im Bestandsgebäude sollen nun Klassenräume und die sanitären Anlagen renoviert, bzw. saniert werden.
Am 16.02.2019 findet ein „Tag der offenen Tür“ statt. Hier können sich alle interessierten Schülerinnen und Schüler mit ihren Eltern über die Sekundarstufe I und den neusten Stand informieren.

Frage:
Die Realschule ist dann ganz neu – wie stark kann sie sein?

Antwort:
Der Zeitpunkt für eine Umwandlung in eine echte Realschule könnte kaum besser sein.
Jetzt ist die Zeit für einen gemeinsamen zielgerichteten Neuanfang.
Es ist die Zeit zu handeln und nach vorne zu blicken, damit der Schulstandort Klettgau als Realschulstandort erhalten bleibt.
Dieses Ziel anzupacken und zu verwirklichen macht die neue Realschule stark.
Nach Fertigstellung des Erweiterungsbaus verfügt die Gemeinde Klettgau über die modernste Realschule im Landkreis Waldshut.
Weiteres Lehrpersonal unterstützt das jetzige Lehrpersonal, welches sich weiterbildet.
Das jetzige Lehrerpersonal bringt Erfahrungen in der neuerdings in Realschulen geforderte Differenzierung mit, da an Gemeinschaftsschulen schon immer differenziert wurde, also auf die schulischen Fähigkeiten jedes einzelnen Schülers speziell eingegangen wurde.

Letzte Frage:
Weshalb soll ich mein Kind in die neue Realschule Klettgau schicken?

Antwort:
Die Vorteile liegen auf der Hand.
Diese lauten:

  • wohnortnahe Beschulung
  • Kurze Wege
  • Lerngruppen
  • sehr gute Medienausstattung
  • kostenlose iPads
  • Bildung im Ort
  • Mensa
  • großzügige Sporthalle
  • Leichtathletikanlage
  • neues Gebäude mit modernster Ausstattung
  • Schlussendlich ein hoch motiviertes Lehrpersonal, welches bereits jetzt mit viel Engagement die Umwandlung unterstützt.