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Rathaus Aktuell

Autor: Frau Antje Bauer
Artikel vom 08.11.2017

Aus der Gemeinderatssitzung vom 06.11.2017

Behandlung von Baugesuchen 

Der Gemeinderat konnte allen 4 vorliegenden Baugesuchen seine grundsätzliche Zustimmung erteilen.
Die abschließende Entscheidung wird wie immer vom Landratsamt Waldshut getroffen werden.

 

Neubau eines Hochbehälters in Grießen

Der bisherige Wasser-Hochbehälter „Brand“ in Grießen ist im Jahr 1950 mit 2 x 250 m³ Behälterinhalt erbaut worden und sanierungsbedürftig. Seitdem im Jahr 1999 der Hochbehälter in Geißlingen mit einem Fassungsvermögen von 155 m³ außer Betrieb genommen worden ist, wird über den Hochbehälter Brand auch der Ortsteil Geißlingen mit Trinkwasser versorgt. Nach den aktuellen Bemessungsrichtlinien wurde ermittelt, dass für den Hochbehälter Grießen ein Speichervolumen von 1.000 m³ bzw. 2 Kammern mit 500 m³ zweckmäßig wäre. Dabei wurde berücksichtigt:

  • das erweiterte Versorgungsgebiet des Hochbehälters (Grießen und Geißlingen)
  • die Fortschreibung des Flächennutzungsplans mit neuen Bauflächen
  • der Tagesspitzenbedarf in extremen Sommern
  • der Löschwasserbedarf und
  • die Versorgungssicherheit bei Rohrbrüchen.

Eine Sanierung des vorhandenen zu kleinen Hochbehälters, für die mit Kosten von rund 500.000 € gerechnet werden müsste, macht angesichts des zu kleinen Volumens wenig Sinn. Vertreter des beauftragten Ingenieurbüros Fritz-Planung GmbH aus Freiburg informierten den Gemeinderat in der Sitzung über den Sanierungsbedarf des vorhandenen Hochbehälters und die Planung für einen Neubau. Die Kosten für den Neubau des Hochbehälters mit 1.000 m³ Speichervolumen werden auf rund 962.000 € netto geschätzt. Der Gemeinderat stimmte dem Bau eines neuen Hochbehälters entsprechend der in der Sitzung vorgestellten Planung zu. Da westlich des bisherigen Hochbehälters ein Rutschgebiet ausgewiesen ist, soll der Neubau östlich davon errichtet werden. Für das Baugrundgutachten werden demnächst drei Erkundungsbohrungen durchgeführt.

 

Neue Urnenanlage für den Friedhof in Geißlingen

Der Bedarf an Urnengrabstätten nimmt jährlich zu. In Klettgau finden derzeit ca. 73 % Urnenbestattungen statt. Davon erfolgen ca. 20 % in bestehenden Reihen- oder Wahlgrabstätten, die restlichen 80 % in Urnengrabstätten. Immer größer wird die Nachfrage nach pflegeleichten Urnengrabstätten, welche aber dennoch mit einem Namensschild versehen werden können. Derzeit gibt es folgende Alternativen zu Urnen-Erdgrabstätten:

  • Friedhof Erzingen: anonymes Urnengrabfeld und pflegeleichte Urnenstelen-Anlage
  • Friedhof Grießen: anonymes Urnengrabfeld und Urnenwand

Steinmetz Walter Boll hat in der Sitzung mehrere Entwürfe für eine pflegeleichte Urnenanlage auf dem Friedhof Geißlingen vorgestellt. Der Gemeinderat hat sich für einen Entwurf mit 2 Würfelsäulen entschieden, welche jeweils aus 3 zueinander verdrehten Würfeln bestehen. Die beiden Grabfelder mit den Säulen sollen südlich der Kirche Geißlingen angelegt werden und Platz für insgesamt bis zu 48 Urnenbestattungen bieten. Die Kosten für die Säulen werden bei rund 14.000 € brutto liegen. Die Planung wird wegen der Nähe zum Kirchengebäude noch der katholischen Kirchengemeinde vorgestellt. Bei Einwänden seitens der Kirche wird sich der Gemeinderat nochmals mit dem Thema befassen.

 

Annahme von Spenden

Der Gemeinderat beschließt vierteljährlich über die Annahme von Spenden. In der Sitzung wurde mehreren Spenden einstimmig zugestimmt. Den Spendern ein herzliches Dankeschön!

 

Gemeinschaftsschule Klettgau 

Bürgermeister Topcuogullari gab bekannt, dass sich der Gemeinderat in einer nicht-öffentlichen Sitzung am 23.10.2017 mit der Gemeinschaftsschule Klettgau befasst hat. Der Gemeinderat stehe geschlossen hinter der Schule und befürwortet einen Neubau. Dieser soll auf eine Einzügigkeit ausgelegt sein und Erweiterungsmöglichkeiten für eine Zweizügigkeit bieten. Ein Ausschuss mit 6 Gemeinderäten unter Vorsitz des Bürgermeisters sei gebildet worden.

Sitzungsprotokoll als PDF zum Download