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Geißlingen

Zeichen eines Martyriums

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Beschreibung:
In Gold ein unterhalbes, achtspeichiges, schwarzes Mühlrad.

Auch Geißlingen hatte seine eigene Adelsfamilie. Ein "Cuonrat de Giselingen" wird noch Anfang des 14. Jahrhunderts urkundlich erwähnt (Krieger). Zeitweilig gehörte der Ort den Herren von Krenkingen. Patronin der 1820 erbauten Kirche ist die heilige Katharina von Alexandrien. Eines ihrer Attribute ist nach Karl Künstle ein Richtrad als Zeichen des Martyriums.

Ob die als halbes Mühlrad dargestellte Figur darauf anspielen soll, muss dahingestellt bleiben. Diese, schon seit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts als Siegelbild verwendet, wurde 1904 auf Vorschlag des Generallandesarchivs in einen Schild gesetzt und war seitdem das Wappen der Gemeinde.