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Klettgau

Das Gemeindewappen

Wappen Klettgau

Beschreibung:
In gespaltenem Schild vorn in Blau eine abgeschnittene silberne Tanne, hinten in Silber fünf aus dem Schildrand kommende rote Spitzen.

In der am 01. August 1971 neu gebildeten Gemeinde Klettgau haben sich vereinigt die fünf bisher selbstständigen Gemeinden Erzingen, Grießen, Rechberg, Riedern am Sand und Weisweil. Bühl und Geißlingen sind am 01. Januar 1975 dazugekommen. Mit Ausnahme von Bühl und Grießen werden die heutigen Ortsteile schon im 9. Jahrhundert in Schenkungsurkunden des Klosters Rheinau erwähnt. Die Abtei hatte aber auch in Bühl und Grießen Besitzungen und Rechte. Sämtliche Ortsteile gehörten bis 1806 zur gefürsteten Landgrafschaft Klettgau. Damit erklärte sich die Annahme des Namens dieses einstigen Territoriums.

Gestaltungshintergrund

Das Gemeindewappen knüpft an das der Grafen zu Sulz an, die Landgrafen im "Kleggau" waren. Ihr Stammwappen zeigt in Silber drei aufsteigende rote Spitzen. Die Tanne im Gemeindewappen vorn stammt aus dem Wappen von Weisweil und steht stellvertretend für die untergegangenen Wappen der heutigen Ortsteile. Die Zahl der Spitzen hinten erinnert an den Zusammenschluss der fünf früher selbständigen Gemeinden am 01. August 1971. Die Zahlensymbolik hat eine Parallele.

Am 08. Februar 1688 bewilligte der römische Kaiser Leopold I. den Schwarzenbergern, den Namen und das Wappen der im Mannesstamm erloschenen Familie der "Grafen zu Sulz und Landgrafen im Kleggau" mit ihrigen vereinigen zu dürfen. Im kaiserlichen Diplom wird hinsichtlich des Wappens der Grafen zu Sulz gesprochen von drei aufwärts gerichteten "roten Spitzen von drei Herzögen aus Schwaben herrürend" (Reichsakten, Verwaltungsarchiv Wien). Das heutige Wappen nebst der Flagge in den Farben Weiß-Blau hat das Innenministerium der Gemeinde am 16. März 1972 verliehen.